Der Flecken Ahlden (Aller), links der Aller zwischen Celle und Verden am Rande der Lüneburger Heide gelegen, ist 2km entfernt vom Ferienhaus. In Ahlden gibt es einige Restaurants, Aktraktionen sowie Sehenswürdigkeiten.

Einen kleinen Vorgeschmack der Sehenswürdigkeiten finden sie hier:

Das Schloss Ahlden
wurde vermutlich im Jahr 1344 wegen des morastigen Bodens, auf Pfählen erbaut. Das Schloss war ursprünglich Feste und Wasserburg.
Es diente von 1694 bis 1726 der “Ahldener Prinzessin” Sophie Dorothea als “feudales Gefängnis”.

 

Das Mindener Bistum ist die heutige Ahldener Kirche. Ihre Grundsteine sind aus dem 9. Jahrhundert. Das war die Zeit der Verbreitung des Christentums in die norddeutschen Gemarkungen.



Die Bunkenburg wurde um die Jahrhundertwende erbaut 13. - 14. Jahrhundert erbaut. Sie lag in einem, mit Palisaden gesichertem Ringwall, hat aber nur 100 Jahre bestanden.

 

Der Flecken profitierte aus dem Handel mit Holz und Getreide. Denn in der alten Leine (siehe Bild links) stand ein Zollhaus, an dem jeder vorbei musste, der nach Hannover, Celle oder Bremen wollte.

 

In der Bürgerschule wurden bis in die 60er die Kinder des Dorfes “auf das Leben” vorbereitet. Heute ist in diesem Haus ein Antiquitätencafé.

 

Das Pfarr-Witwen Haus zeugt von der frühen sozialen Fürsorgepflicht der Kirche. Heute dient es den Flecken Ahlden als Bürgermeisteramt.

 









Den Bau des Scheunenviertels löste wahrscheinlich die Angst vor Feuer und der Mangel an Lagerfläche im Ort aus.

 

Das Spritzenhaus wurde 1906 für die Wehr, zum Trocken der Schläuche im Turm, gebaut. Außerdem wurde das Haus und der Turm als Gefängnis, Leichenhalle, Remise für Feuerwehrfahrzeuge und Schulungs- und Aufenthaltsraum genutzt.

 

Das Teehaus
ließ der Oberamtsrichter des Amtsgerichtes Ahlden (Klée) 1844/45, parallel zum Bau des Herrenhauses errichten.

 

Die Jungfernmühle war zwischen 1865 und 1915 eine Kuriosität in der Ahldener “Mühlenkultur”. Sie war nicht sonderlich wirtschaftlich, aber schön anzusehen.

 



Die Ahldener Windmühle stand direkt auf unserem Hof (150 von der Ferienwohnung entfernt). Das “fürstliche Amt Ahlden” hatte sie gebaut und bis 1775 auch selbst betrieben. Danach wurde sie von Erbzinsmüllern bewirtschaftet und diente bis 1945 zur Kornverarbeitung. 10 Jahre später wurde sie endgültig abgetragen.

 Während des Dreißigjährigen Krieges, wurde in den Gemarkungen des Fleckens Ahlden, heftig gemordet, gebrandschatzt und geplündert.Die Schwedenschanze soll der Ahldener Bevölkerung dazu gedient haben, sich zu "verschanzen", genauer gesagt sich vor den marodierenden schwedischen Soldaten zu verstecken.

 

         Der Wolfstein
steht an der Stelle, wo am 27. August 1948 der Bauer Hermann Gaatz  aus Eilte den “Würger vom Lichtenmoor” erlegt hat. Der Wolf hatte in den Wochen vorher fürchterlich unter den Schafen und Kühen “zugeschlagen”. Den Wolf sollen angeblich 2 rußische Soldaten in dieser Region ausgesetz haben.